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Pflegestellen gesucht!Samstag 19.Dezember.2009 13.45

Wir suchen dringend Pflegestellen für unsere Doggen


 


Wo sind die Menschen, die sich der Aufgabe stellen wollen, Doggen, die wenig erzogen und schlecht sozialisiert sind, für eine begrenzte Zeit bei sich aufzunehmen?


 


Deutsche Doggen leiden wegen ihrer Größe, ihrer physischen und psychischen Verletzbarkeit und ihres ausgeprägten Bedürfnisses nach Menschenkontakt ganz besonders unter dem Eingesperrt-Sein hinter Gittern und dem Ausgesperrt-Sein aus allen sozialen Bezügen.


 


Wir nehmen Doggen in Not jeden Alters und in jeglicher körperlichen und psychischen Verfassung auf, teilweise müssen wir kranke und verwahrloste Doggen zu völlig überhöhten Preisen freikaufen, um sie aus ihren elenden Lebensbedingungen herauszuholen.


 


Die meisten unserer Doggen kommen aus jahrelanger Zwinger- (Käfig-) Haltung ohne ausreichende Menschenkontakte, ohne Möglichkeiten zum freien Laufen und ohne Spiel mit Artgenossen.


 


Zunehmend stammen die Doggen auch von Privatpersonen, bei denen die Partnerschaft zerbrochen ist und /oder es erhebliche Erziehungsprobleme mit dem inzwischen erwachsen gewordenen Hund gibt. Häufig leben Hund und Menschen in einer Wohnung ohne Garten und oft sind da noch mehrere Kleinkinder, sodass die Zeit (und Lust und Fachkenntnis) zur Erziehung eines Junghundes fehlt.


 


Diese Doggen haben einen großen Nachholbedarf an verlässlichen Menschenkontakten und an konsequenter Erziehung auf der Grundlage einer sicheren und liebevollen Bindung an einen Menschen.


 


Menschen, die dieses Verständnis für die Bedürfnisse der Hunde nicht haben, scheitern regelmäßig an dieser Aufgabe, die ihnen zunächst so einfach erschien. Das bedeutet, dass eine von uns vermittelte Dogge (trotz ausführlicher Vorgespräche, Beratung und Besuch des häuslichen Umfeldes) dann manchmal schon nach einem Tag wiederzurückgegeben wird, da der Hund die Erwartungen der Menschen nicht erfüllen konnte.


 


Die im Vordergrund stehenden „Verhaltensauffälligkeiten“ unserer Hunde sind Ängstlichkeit und scheinbare Unverträglichkeit mit anderen Hunden, teilweise auch recht heftige Eifersuchtsreaktionen, um den einen Menschen für sich allein zu haben.


 


Aus dieser Schilderung wird verständlich, dass wir oft monatelang nach geeigneten Menschen für unsere Doggen suchen müssen.


In dieser Zwischenzeit leben die Hunde in Pflegestellen, von denen wir längst nicht genug haben. So brauchen wir dringend geeignete Menschen, die bereit und fähig sind, für eine Übergangszeit (bis ein Endzuhause gefunden ist) eine Dogge bei sich im Haus aufzunehmen, um ihr die Möglichkeit zu geben, Regeln für das Zusammenleben mit Menschen zu lernen. Auf der Grundlage einer verlässlichen Beziehung zum Hundeführer sollte ein gewisser Grundgehorsam des Hundes erarbeitet werden und Begegnungen mit Artgenossen und anderen Tieren ermöglicht werden.


 


Vielleicht fühlen sich Menschen angesprochen, eine derart anspruchsvolle Aufgabe als Hundepädagoge zu übernehmen.


Wir haben Kontakt zu einem erfahrenen Hundetrainer, den wir ab und zu jeweils für einige Beratungs- und Übungsstunden finanzieren könnten. Ferner tragen wir Tierarzt- Futter- und Haftpflichtkosten.


 


Ich würde mich über Ihre Kontaktaufnahmen wirklich sehr freuen!


 


Eva Gorski - Telefon: 04302 - 1813 ( bis 20 Uhr )


 


by Lydia Muus E-Mail        

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